Der Crossmedia-Effekt von (einst) gebloggten Posts fasziniert mich schon seit langem. Wie immer in Food-Angelgenheiten unterwegs, fallen mir hierbei vor allem die Aktiviäten in Foodblogs ins Auge. Wie zum Beispiel bei Clotilde Dusouliers http://chocolateandzucchini.com/, in dem sie seit über drei Jahren über diverse kulinarische Events und Aktivitäten publiziert. Einer der Cross-Effekte: Nun kommt ein Blog-Kochbuch raus, das in anderen Blogs besprochen wird, worüber wieder Zeitungen schreiben… Ein weiterer Cross-Effekt: In der New-York-Times wurde ein Artikel (Registrierung notwendig) über ein Brotrezept veröffentlicht, das ein Bäcker in einem Buch ausgebuddelt hat. Die NYT hat gleichzeitig ein howto-Video produziert und ins Netz gestellt. Und ab dann hat das Rezept Wellen geschlagen. Ich las davon bei Chocolatenandzucchini, stieß über ihre Anmerkungen auf andere Seiten, dort wird wiederum auf diverse Foren verwiesen und vermutlich haben längst, wie bei Slashfood vermutet wird, internationale Zeitungen über das Phänomen berichtet. Was so besonders ist an diesem Brot? Man muss es nicht kneten, rührt einfach die Zutaten zusammen, lässt es Ewigkeiten gehen, backt es in einer vorgeheizten Form (Bräter o.ä.) und erhält ein sehr hübsches Ergebnis, mit wundervoll krosser Kruste und einer fluffigen Krume. So awesome! Einfach mal ausprobieren… ich werde es diese Woche auf jeden Fall testen! (Und welch schöne Entschuldigung, viel zu viel Schotter für einen Le Creuset-Bräter auszugeben…). Ach ja, und wegen Bonn-Bezug: Wie wärs mit nem lokalen No-Knead-Bread-Event?