Auch diese Bar liegt an der Plaza Alfala, die frueher uebrigens als Heumarkt diente. Alfalfa heisst auch Luzerne und ist eine Kleeart, die gerne an Pferde verfuettert wird. Gekeimte Sprossen sind lecker im Salat und sehr vitaminreich, vor allem auch an B12, was fuer Veggies ja sehr wichtig ist.
Bar Manolo ist angeblich eine Institution, auf jeden Fall gehoert sie zu jenen vertrauenswuerdigen Locations wo sehr viele Spanier zu finden sind. Vor allem gehen dort viele aeltere Menschen essen, als Andalusier bzw Sevillanos zu erkennen an ihrer meines Erachtens typischen Kleidung.
Bei Manolo servieren sie (leckere) Kueche ohne Schnoerkel, aber sie zickt auch preislich nicht, was konkret 1,80 fuer (reichlich bemessene) Tapas bedeutet, 5,50 fuer halbe Raciones. Getestet haben wir: Espinacas con garbanzos [Spinat mit Kichererbsen](das Referenzgericht), durchaus lecker, wenn auch noch verbesserbar, Tortilla Espanola, die auf Wunsch aus heiss gemacht wird: etwas trocken, fuer meinen Geschmack sollten noch mehr Zwiebeln rein, aber auch gut. Besonder lecker und nicht oft zu finden: champinones a la plancha. Das sind Champignons, die auf der Plancha, einer heissen Metallplatte bei hoher Temperatur gegrillt und dann mit einer Sosse aus Knoblauch, petersilie und Oel serviert werden. Getestet ausserdem Montadito de Pollo, das ist theoretisch Brot mit gebratener Huehnerbrust, viel Brot war nicth dabei, aber wenn sie sich nicht einfach geirrt haben, dann kostet diese auch nur den Tapa-Preis und davon wird man dann shcon satt. Nicht wundern, das Fleisch habe nicht ich gegesssen….
Der Tinto-de-Verano-check ist auch positiv ausgefallen, der Kaffee (zumindest der solo) schmeckt aber leider nicht (die heisse Schokolade schon). Das ist vor allem deshalb schade, weil direkt nebenan eine Churreria ist, die selbst keinen Getraenkeauschank hat und man die Churros (1 eUro pro Portion) dann zu Manolo ruebernimmt und dort konsumiert.