Kaum ist man mal ein halbes Jahr nicht da, eröffnen jede Menge neuer Läden. Na gut, jede Menge ist übertrieben, aber dass an der nicht soo frequentierten Ecke Franzstraße/Weiherstraße das ehemalige Babel, die letzte rockig-punkige Kickerbastion, schließt und dafür ein Café eröffnet, das sich dem McDonalds-Stile verwehrt – wer hätte das gedacht? Die einst stets dunklen Fenster geben sich nun viel Mühe, soviel Licht hereinzulassen, wie es an dieser dunklen Ecke möglich ist. Eine Wand ist edel mit einer nachtblau-Gold gehaltenen Tapete dekoriert, ein Teil der Stühle wurde passend dazu ausgewählt und im Gegensatz zu vielen anderen Läden, haben sie es geschafft, für jeden Platz so etwas wie Privatssphäre zu schaffen. Das mag auch daran liegen, dass der Raum an sich nicht sonderlich groß ist – in meinen Augen eine Erholung im Vergleich zu den abwischbaren, kantinenähnlichen Hallen des Giaccomo, Roses und Einstein, in denen man sich verläuft und ständig friert.

Gegessen habe ich im Café König noch nicht, doch wirds nach dem Bonner Bloggerbrunch sicherlich vielzählige Meinungen zur Location und zumindest dem Frühstücksangebot geben, auf die ich schon sehr gespannt bin. Auf bnlog.de gibts schon ein paar Fotos zum Café. (Übrigens war ich vor dem Post auf bnlog im Café und habs mir in meine zu-bloggen-Liste notiert, nicht dass ich der Einfallslosigkeit oder gar des Plagiats bezichtigt werde!)

Café König
Franzstr. 36
53111 Bonn
Werbeanzeigen