Eis


Es gibt Eis Baby! Seit gestern wieder täglich – und zwar das beste in Berlin! Vanille und Marille ist seit dem gestrigen Mittwoch in gewohnter und erhoffter höchster Qualität zurück. Und das schönste: das Eis hat Frühlingswetter angelockt.Vielleicht sollten jedes Jahr ab Mitte Januar 10 Filialen gleichzeitig öffnen?

Mein Lieblingseis Dörr-Marille ist wieder an Bord, genauso wie weitere alte Bekannte aus dem letzten Jahr. Doch die netten Jungs haben noch ganz viele Kreationen in petto und wir können uns auf reichlich neue Sorten freuen. Dem heutigen Tipp des Tages kann ich dann problemlos folgen: eine Kugel zur Vorspeise, 5 als Hauptgericht und eine zur Nachspeise.

Einziger Wehmutstropfen: die Kugel kostet jetzt 1 Euro statt 90 cent. Dafür war meine heute sehrrr willkommens-groß und vielleicht gibts ja bald ne Zehnerkarte. Außerdem: so können wir besser dazu beitragen, dass es dieses super Eis weiterhin gibt.  Support your local dealer! Sommer ahoi!

Hagelberger Str. 1, Ecke Mehringdamm, neben dem Gemüseladen, 10965 Berlin

Jaaa, überall Schnee und Eis, wer denkt denn da an tiefgekühlte Erfrischung… aber zum Vormerken für alle Kalender schonmal die Info: ab März ist laut Zettelchen im Fenster Berlins derzeit allerbeste Eisdiele wieder geöffnet, juchuu! Vanille & Marille, ein superkleines Lädchen mit umso superleckerem Eis und sehr netter Belegschaft versorgt dann wieder alle Eisliebhaber – wer es bisher nie war, ändert dort garantiert die Meinung. Mein Favorit im letzten Jahr war eine wunderbare Kreation aus Pinienkernen, getrockneten Aprikosen, weißer Schokolade und Pfeffer. Dazu das weltallerbeste Mangoeis. Oder lieber die dunkle Schokolade… Dieser Traum vom Sommer befindet sich auf der Hagelberger Straße, kurz nach der Kreuzung Mehringdamm. Ab Wiedereröffnung dann mehr zur aktuellen Auswahl.

Wer immer auch behauptet hat, dieser Oktober würde der wärmste des Jahrhunderts, hat zumindest einen schlechten Start hingelegt. Von Indian Summer keine Rede, doch konnte selbst Berlin am Wochenende ein paar Sonnenstrahlen verzeichnen. Um mich nach einer Fahrt durch den überfüllten Tiergarten der Illusion eines immerwährenden Altweibersommers hinzugeben, gab es kein besseres Mittel als ein leckeres Eis. Fruchtig sollte es sein. Oder besser cremig? Bei Roberta in der Goltzstraße fiel die Auswahl schwer: Saisonal angepasst gibt es dort die Sorten Pflaume und Pfirsich. Erinnerungen an den Sommer wecken Kiwi und Mango, alles mit gut sichtbarem hohem Anteil frischer Früchte. Oder doch lieber dunkle Schokolade, Tiramisu oder Kaffee? Ich entschied mich für Pistazie und Erdnuss/Karamell. Letzeres ein Hochgenuss- der richtige Mix aus leicht salziger und gehaltvoller Erdnuss mit der exakten Menge Karamell. Bei weitem nicht so süß wie Ähnliches vom Dänen oder von Mövenpick. Das Pistazieneis war mir dagegen ein bisschen zu süß und zu grün gefärbt, dafür hätte der Anteil echter Pistazien um einiges höher sein können. Das überlassen wir dann doch lieber der Eismanufaktur in der Oranienburger Straße oder träumen von gialousia in Koblenz. Die Beratung war auf jeden Fall eins a und sehr freundlich, zwei Französinnen schufen eine Boheme-Atmosphäre und wenn ich nicht kurz vorher gegessen hätte, wäre ich auch unter den Sandwiches und Pannini fündig geworden. Da der Laden winzig ist, fügt er sich wunderbar ein in die Reihe der anderen charmanten Lädchen im Kiez.

Roberta – das Eis machen wir
Goltzstr. 34
10781 Berlin
+49 30 21753950

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Früher war bekanntlich alles anders. Die Winter waren kälter, die Fantaflaschen grüner und im Fernsehen gabs halt nur drei Programme. Das war meistens nicht so schlimm, denn weil auch weniger Autos auf den Straßen fuhren, waren wir eh viel mehr draußen als vor der Kiste. Aber manchmal eben doch. Vor allem, wenn Pumuckl kam. Das harfengleiche Surren, wenn der Kobold plötzlich für Meister Eder sichtbar wurde, werde ich nie vergessen. (mehr …)

Eigentlich ist es kein Wunder, dass Swing in den 50er Jahren nochmal richtig populär wurde: der Elan, der von dem wirtschaftlichen Aufschwung ausging, fand sich wieder in Architektur und Design und da ist es nur folgerichtig, dass man ab und an mal keck mit der Hüfte wackeln mochte. Wie sich das anfühlt, kann man ziemlich originalgetreu im Sorgenfrei nachempfinden. (mehr …)

Über die Konsistenz des perfekten Eis streiten sich die Gemüter wie über wenig andere Süßspeisen. Die einen schwören auf die nahezu hochglanzlackiert scheinenden und zu riesigen Türmen auftoupierten Gebirge, die meist noch protzig mit allerlei Früchten und Nüssen dekoriert sind. Andere wieder ziehen das Eis vor, das der Eiswagen mit der Bimmel schon vor 30 Jahren verkaufte – als die Kugel noch 10 oder 40 Pfennig kostete, je nachdem, ob man in hessischer Pampa oder am Karlsruher Badesee eine Erfrischung wünschte. Wenn ich wählen kann, zähle ich zu letzteren und mag ersteres Eis nicht, weil mir es zu fluffig, zu warm und zu fettig ist. Dass es noch was dazwischen gibt, habe ich vor wenigen Jahren erst gelernt. Angefixt durch die Koblenzer Eisdiele gialousia bin ich seitdem auf der Suche nach dem angeblich so original schmeckenden italiensichen Eis – und in Berlin fündig geworden!
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„Sitz der besten italienischen Eisdiele der Region“ ist nicht unbedingt das Erste, was einem zu Koblenz einfällt. Deutsches Eck vielleicht eher, Riesling; Mosel-und Rheinzusammenfluss, Festung Ehrenbreitstein, vielen vor allem wegen der Jugendherberge bekannt.
Doch tatsächlich versteckt sich in der Altstadt die Eisdiele eGeloSia, deren Eis ungeschlagen ist. Weicht sie schon grundsätzlich von allen optischen bunt-messingfarbenen Gestaltungsprinzipien der Eisdielen in Deutschland ab, so ist vom Eis auf jeden Fall zu sagen, dass es seinesgleichen sucht.  Bei eGeloSia schmeckt Pistazie nach Pistazie, weil drin ist, was drauf steht. Es ist nicht so grün wie sonst, aber dafür ohne Farbstoffe. Schoko gibt es als „normale“ und als  Version für Bitterschokoladenliebhaber. Das ist dann keine Milchspeiseeiszubereitung mit Kakaoanteil, sondern richtiges Schokoladeneis. Mit im Programm sind Fruchteise als Sorbets, geeistes Tiramisu und Mousse-Eis, mehrfach wechselnd in einer anderen Variation. Die Eiskreatoren von eGeloSia lassen sich auch in die Karten sehen: neben dem stylisch eingerichteten und in sonnigem Dottergelb gestrichenen Verkaufsraum, in dem das Eis in Becher gestrichen (nicht gekugelt!) über die blitzende Edelstahltheke geht, sieht man durch große Glasscheiben in die Eismanufaktur. In gulaschbombengrossen Behältern werden dort die kalten Köstlichkeiten angerührt und die Eiskristalle so klein wie möglich gehalten. Nur durch viel Rühren und Luft entsteht aus den klassischen Eiszutaten Milch, Eigelb, Zucker plus Geschmackszutaten richtig gutes Eis, das auf der Zunge nicht kalt wirkt. Und das diese unbeschreiblich perfekte Konsistenz hat, wie man sie sonst nur direkt in Italien findet.
Was eGeloSia nicht bietet, sind bunte Glasbecher, in denen aufwändig dekorierte Kreationen serviert werden. Wer sich hinsetzen möchte, muss außerdem auf die Bänke auf dem kleinen Platz an der Elisabethkirche ausweichen. Dafür ist aber für einen sicheren und kühlen Transport gesorgt, wenn man das Eis zuhause verzehren möchte: Thermobehälter bewahren das Eis davor, noch vor dem Verzehr zu schmelzen. Diese dann wiederum noch gefüllt ans Ziel zu bekommen, ist nur mit viel Disziplin zu bewerkstelligen.eGeloSia
Braugasse 6/ An der Liebfrauenkirche
Filiale: im Löhrcenter

Zur Orientierung: Vom Münzplatz aus an der Ecke, auf der die Pudel Lounge und das Chinarestaurant sind, in Richtung Kirche laufen. Die Strasse fällt leicht ab. Nach ca 70 m auf der linken Seite.