Wortwechsel


Das habe ich mir anders vorgestellt: zurückkommen aus Lissabon am 23. Dezember, all die mitgebrachten Leckereien auspacken und sie an einem der Weihnachtstage genüsslich mit Freunden verspeisen. Denkste; im Gepäck war auch eine ordentliche Erkältung, die mich die ganze Woche außer Gefecht setzte.

Irgendwann war ich dann wenigstens wieder fernseh-fähig, sodaß ich mir endlich die Folgen von Jamie at Home ansehen konnte. In der Sendung zu Zwiebeln brutzelt er in einem Outdoor-Holzofen, der mir den Atem raubt und den Neid auf die Stirn schreibt, ganz grandios Kartoffeln und rote Zwiebeln, und zwar in einer Marinade aus Olivenöl (haha, was sonst bei Jamie), Rosmarin, Lorbeer, Butter und: einer halben Flasche Balsamicoessig. Letzteres hört sich erstmal wild an, sieht aber superlecker aus und was man so im Netz liest, hat sich das Rezept bewährt und regte auch in Australien zum Nachkochen und begeisteren Verspeisen an. Mit etwas Glück findet man das Video über diese Seite oder diese.

Das Prinzip: (mehr …)

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Eine sehr süße Idee und dabei voller auch nichtsüßer Rezepte, voilà, hier der kulinarische Adventskalender:

http://kochtopf.twoday.net/stories/4489056/

Mehrfach schwärmte ich bereits von den Schokoladenmakronen, die ein elsässer Patissier in Colmar und Straßburg verkauft. Knusprig, saftig, herrlich schokoladig – oft kopiert und nie erreicht. Ich habs noch nicht raus, was genau der Trick ist – dieses Rezept kommt aber ziemlich nah dran. Ich empfehle, die Makronen nicht zu sehr durchzubacken, sonst werden sie zäh. Und ruhig ein paar Tage durchziehen lassen, das tut ihnen gut. Weitere Schokoladenrezepte (auf französisch) gibts hier. Und hier Makronenrezepte ohne Ende.

Auf Nachfrage haben mir die Elsässer zwar nicht das Rezept für ihre tollen Schokomakronen geschickt, dafür aber eines für ganz hervorragende Kokosmakronen.

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Ich bin so aufgeregt! Vor mehr als fünf Jahren entdeckte ich in Je veux du chocolat von Trish Deseine eine Backform, nach der ich mir seitdem die Hacken abgelaufen habe. Und jetzt endlich, endlich gibt es sie zu kaufen und ich habe von einem umsichtigen Schenker sogar gleich zwei davon zum Geburtstag bekommen! Ich kann es kaum erwarten, sie auszuprobieren, nur ist die Butter noch nicht aufgetaut. Schneller! Ich will eine Tarte backen in meiner tollen Form!

Wer sie auch haben möchte, kann sie als Tarte Maison, loose base bei Headcook unter der Kategorie Silverwood bestellen. Mittlerweile gibt es sie manchmal auch anderswo, in der Regel unter Moule de Tarte Maison a fond mobile und dann eher vom französischen Hersteller Gobel. Die haben sie einmal als Weissblechversion und einmal beschichtet. Meine Aluform gefällt mir aber besser, ist stabiler und die Backergebnisse zuverlässiger.

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Alle Weihnachtsliebhaber mögen mir verzeihen, aber dieses Fest ist wahrlich nicht mein liebstes. Allein, die typischen Süßwaren haben es mir dann ja doch angetan. Und selbst in spanischen Bäckereien, deren Backwaren mir sonst zu pompös, schaumig-sahnig-eischneeig sind, tauchen ab Herbst Leckerlis auf, die mich zum Kauf reizen. (mehr …)

Für mein Geburtstagsessen hatten wir auf dem Maybachmarkt und auf dem Herrmannplatz eingekauft und ganz tolle Mangos und rote Spitzpaprika erstanden. Die Paprika habe ich gefüllt, kleine Reste als Salatzutat gewürfelt und die Mangos ganz für Salat reserviert. Das Anrichten hat meine Freundin übernommen und weil die Farben so schön waren, häufte sie mittig auf den grünen Salat in der Schüssel die Mangowürfel, legte entlang des Randes Paprika- und Tomatenwürfelchen im Kreis und als Trennung zwischen beiden Farben einen Kringel schwarze Oliven. So ist ganz zufällig ein Schwarz-Rot-Gold-Salat entstanden. Sollte demnächst wieder ein internationales Essen mit „typischer deutscher Küche“ anstehen, werde ich mir erlauben, als ironischen Scherz diesen Salat zu servieren. Möchte ja nicht ernsthaft des Nationalismus bezichtigt werden ….

Fotos gibt’s leider nicht, aber vielleicht ja bald bei der Reloaded-Version.

Sehr gerne schau ich mir ja die Statistiken meines Blogs an. Superspannend finde ich dabei vor allem, welche Suchwörter zu meiner Seite geführt haben. Darunter waren heute gleich zwei ähnliche Recherchen, die nach „Kochbücher kaufen Berlin“ gesucht haben. Ein guter Anlass, das Pferd mal von hinten aufzuzäumen und hier zwei Empfehlungen zu geben: (mehr …)

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